Es war keine „ Fata Morgana“ in dem mit 1.500 Besuchern gut gefüllten Klosterareal in Hirsau.

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Musikszene - Schlager/Pop

[GS] - Zu Gast war die Kultband „ Erste Allgemeine Verunsicherung“, kurz EAV genannt. Applaus brandete auf als die Mannen um Klaus Eberhartinger den Konzertbeginn  mit dem Song „ Willkommen im Neandertal“ begannen. Erfreulich war, man hatte sich über die Geschichte des Klosters und Peter und Paul und Hirsau  kundig gemacht. Wie in alten Zeiten wurde auf der Bühne eine tolle Show geboten. Alle Songs hatten eine musikalische Frischekur mitgemacht.  Zu jedem Titel fand Klaus die passenden Worte, ob zynisch, lustig, politisch oder auch manchmal  an der Grenze der Gürtellinie.

Aber dafür werden sie ja geliebt. Die jeweils passenden Outfits z.B. beim  Banküberfall oder der Sandler gaben der Show die optischen Highlights. Lachstürme beim toll aufgelegten Publikum  konnte Eberhartinger  bei den einzelnen Themen  die er kommentierte, hervorrufen.  Seiner Umfrage nach dem Alter seiner Gäste erzählte er, die ältere Generation möchte ihre Hände in den Blumentopf stecken damit man sich schon einmal  an die Erde gewöhnt. Von solchen obskuren Geschichten gab es noch viele. Bei dem Melodram „ Sandler“ gab es einen ergreifenden A Capella Gesang. Seine Band war erstklassig.  Es passte einfach alles. Ob Märchenprinz, Küss die Hand, Wie eine Fata Morgana z.B. alle ihre Hits wurden gespielt .Bei Tatü Tata hat er sein Publikum zum Backroundchor ernannt.

Ein Sänger und Entertainer der mit seinem Publikum spielt. Eine Parodie auf das russische Volkslied Kalinka war politisch aktuell.  Bei der lautstark geforderten  Zugabe an diesem sehr heißen Abend hörte man eine Auswahl ihrer größten Hits, mit dem Schlusssong:  Morgen fang ich ein neues Leben an. Die Vorstellung der Band sowie ein Dank der namentlich genannten Techniker ihrer Crew beendeten diesen tollen Sommerabend mit der Band EAV.  (Was wäre eine Band ohne seine Techniker und Roadies. Sehr verloren.)