Auch Dom im Stapelhaus mit 4711 getauft

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken | E-Mail

Musikszene - Kölsch/Karneval

 

[GW] Die Kneipenkonzerte im Dom im Stapelhaus sind immer wieder erlebenswert, so wie am Donnerstag, den26. Oktober. An diesem Abend spielten die ""Klüngelköpp" auf. Mit ihren musikalischen Gästen bereiteten sie den Besuchern im Stapelhaus eine Menge Spass und gute Laune.

 

Schon der Opener war beachtenswert, unter den Klängen die von drei Dudelsacksspielern hervorgerufen wurden besetzten die Klüngelköpp die Bühne um sofort in den gespielten Titel "Karneval em Veedel" einzusteigen. Unterstützt wurden die Klüngelköpp bei ihren Darbietungen von drei Bläsern. Das war Stimmung und Partylaune pur, von Anfang an. Querbeet durch die gesamte musikalische Bandbreite ging es weiter. Von Dixie über Poprock, Reggae, gefühlvollen Balladen bis hin zum Schunkelwalzer war alles dabei.

Bei ihren Song "Brav" bewiesen die Klüngelköpp das sie  auch den Krätzjengesang beherrschen. Natürlich wurden ihre neuen Lieder vorgetragen, neben "Brav"und  "Egoist" natürlich auch "mer sin met 4711 jedäuf" In einer kleinen Verschnaufpause, für die "Köpp",  unterhielten "Knittler & Fründe" das Publikum und luden mit ihren Songs zum mitsingen ein. Abschliessend an den Kurzauftritt von Knittler kamen die Klüngelköpp dazu um gemeinsam eine Coverversion von  "don´t let the sun go down on me" (Elton John) zu präsentieren. Ins Kölsche übersetzt hiess es dann "loss de sunn nit ungerjonn". Eine Darbietung die unter die Haut ging.

Egal was gerade gespielt wurde von den Klüngelköpp, die Besucher sangen alles mit. Bei Titeln wie "Massel, Dat levve, Fründe, en Kölle verliebt, Fiesta und Stääne"" zeigten sie sich besonders textsicher.

Nach zweisstündigem Konzert gab es noch einige Zugaben, wobei die drei Dudelsackspieler nochmal ihr Können bewiesen, bevor die Künstler unter frenetischem Applaus von der Bühne gelassen wurden.