Der erste "Grosse" kölsche Countdown: ein voller Erfolg

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Musikszene - Kölsch/Karneval

 

[GW]  Darauf hat die "schäl Sick" schon lange gewartet. Ein Megaevent zur Sessionseröffnung! Die "Grosse von 1823" setzte die Idee zu einer neuen Veranstaltung im rechtsrheinischen Köln in die Tat um. Diese Idee entstand in Zusammenarbeit des Präsidenten der "Grossen", Prof. Dr. Dr. Zöller und dem Ehrensenator Peter Brings. Schnell war auch Veranstalter Manfred Damaschke überzeugt, Horst Müller und sein Alaaaf-Team stellten ein berauschendes Programm zusammen. Die Schirmherrschaft für diese Benefiz-Veranstaltung übernahm Hedwig Neven DuMont. Der Erlös dieser Veranstaltung fliesst der Aktion"Wir Helfen" zu.

 

Sechszehn musikalische Höhepunkte beinhaltete das Programm. Die Newcomerbands Blootsbröder und Sösterhätz heizten dem Publikum schon vor dem offiziellen Startschuss in die Session ordentlich ein. Es ging achteinhalb Stunden lang non stop weiter. Kasalla, Kuhl un de Gäng, Querbeat, Klüngelköpp, Räuber, Micky Brühl Band, Brings, Miljö, Cat Ballou, Papallapap, Cöllner, Kölsch Fraktion, Domstürmer und Paveier brachten den Tanzbrunnen zum Kochen. Ein liebevoll zusammengestelltes Programm wo Newcomer Bands und die "Altvorderen" alle die gleiche Spiezeit hatten. Durch das Programm hindurch moderierte "Linus". Das Publikum war begeistert. Das nicht nur von diesem tollen Programm und dem schönen Wetter, sondern auch, dass sie in Ruhe feiern konnten ohne irgendwelche Ausschweifungen befürchten zu müssen. Es gab keine "harten" Getränke, die Besucher erfreuten sich an Kölsch vom Fass und Softdrinks. Dass dieses Konzept aufging, bewiesen die Gäste die extra angereist kamen um auch mit ihren Kindern friedlich und fröhlich den Karnevalssessionsbeginn zu feiern. Rund 5.500 Gäste hatten sich eingefunden und feierten ausgelassen bis in den Abend hinein.

Oberbürgermeister Jürgen Roters dankte, in seiner Ansprache,Prof. Dr. Dr. Zöller für seinen Mut, eine solche Veranstaltung ins Leben gerufen zu haben. Der Kölner Karneval wurde somit um eine schöne Facette reicher.

Eine Umfrage im Publikum ergab, dass alle sehr zufrieden waren und im nächsten Jahr, mit Kind und Kegel, wieder dabei sein werden. Der Eintrittspreis von 11 € sei total OK, vor allem für so einen guten Zweck. Da zahle man doch sehr gerne für eine Veranstaltung die ohne exessives Saufen abliefe.

Das schönste aller Komplimente war aber wohl die ca. 20 Personen starke Gruppe, die Abends auf dem Weg zum Deutzer Bahnhof lauthals sangen " Im nächsten Jahr kommen wir alle wieder hierher zurück"

Der "Grossen von 1823" kann man nur gratulieren, einen solch phänomenalen Start hingelegt zu haben. Im nächsten Jahr kann es sein, dass die Kartenanforderungen den Rahmen von 7.000 Besuchern im Tanzbrunnen sprengen wird.